Storch-Seite
Störche in Rendel 2010
Nachdem es in den letzten Jahren mit dem Storchennachwuchs in Rendel nicht so richtig geklappt hat, haben die Storcheneltern die Jungen in diesem Jahr groß bekommen...
Bericht der Karbener Zeitung >hier
Auf den Fotos vom 26.5.2010 kann man gut sehen,
dass es insgesamt 3 Jungstörche sind, ... 
... wie groß sie bereits geworden sind ...
... und wie ein Altvogel das Nest ausbessert.
etwa acht Wochen alt und sie werden bald ihr Nest zu den ersten Flügen verlassen. Im Nest sind nur noch zwei Junge Störche, der dritte war verstorben und
von den Eltern aus dem Nest geworfen worden.
Udo Seum, der die Beringung bei fast allen Storchenstandorten in der Wetterau vonimmt, vergibt an die Rendeler Jungstörche die Nummern 7X560 und 7X561.
Seum kann die Tiere ohne Probleme ergreifen, weil sich beide „tot“ stellen. Dieses Verhalten ist typisch für kleine Störche, solange sie noch nicht fliegen können.
Zum Schluss wird auch noch die Schnabellänge dokumentiert.
Das Beringen ist schnell geschehen, so dass die Störung am Nest nur
wenige Minuten gedauert hat. Die Jungen lösen sich aus ihrer Starre und schütteln sich. Kurz darauf sind wieder die Eltern da, um nach dem Rechten zu sehen.
Für ein langes Storchenleben, das über 20 Jahre dauern kann, sind nun die beiden Jungstörche für den Beobachter unterscheidbar. Vielleicht kommen sie eines Tages wieder zurück in die Wetterau.
Störche
am Ludwigsbrunnen 2010 :
Erst im April vorigen Jahres wurde der Mast mit dem Storchennest im Naturschutzgebiet am Ludwigsbrunnen aufgestellt.
Schon im nächsten Jahr wurde der Horst von
einem Pärchen "erobert"!


Sie warten geduldig auf Futter...
sind aus den "Kleinen" schon kräftige Jungstörche geworden.
==================================================================
Rendeler Störche im Jahr 2009
Dia-Show von den Rendeler Störchen aus dem Jahr 2009: Bild anklicken ![]() |
Das Storchenpaar war viel gemeinsam in den Wiesen unterwegs und baute das Storchennest weiter aus. Seit Ostern saßen die Altvögel fest auf dem Gelege. Die Brutdauer beträgt etwa vier Wochen. Mitte Mai waren insgesamt drei Junge geschlüpft.
Im Laufe der Woche nach Pfingsten ist dann dieser Jungvogel auch gestorben.
| Storch-Sektion Sektion eines Jung-Storches (Ciconia ciconia) aus Karben-Rendel durch Prof. Dr. R. Prinzinger (Tannenweg 2, 61184 Karben; Tel. 06039-41572) zusammen mit cand. med. vet. Clarissa Prinzinger Allgemeines: Im Ei ein normal entwickelter Jungvogel ca. 1 Woche vor dem Schlüpfen. Bebrütung wahrscheinlich beim Schlupf der ersten Jungvögel eingestellt Jung-Vogel tot seit wahrscheinlich ca. 1 Woche (nach einer Trocken- und dann Kälteperiode), schon starke Verwesungsvorgänge Äußere Beschreibung: Körpermasse: 805 g deutliche Zeichen von Mangelernährung (mager) keine äußeren Verletzungen erkennbar Sektions-Befund: keine inneren Verletzungen/Blutungen erkennbar
Darm ± leer Folgerungen: Der Jungvogel hat sicher lange vor seinem Tod nur eine "Mangelernährung" erhalten. Die wenigen Insektenreste und die Grasbestandteile deuten darauf hin: Ich vermute als primäre Todesursache Unterernährung und als unmittelbare (sekundäre) Todesursache die Schafskälte, die normal ernährte Jungvögel wahrscheinlich leichter überlebt hätten. gez. Roland Prinzinger |
Es ist sehr schade, dass es wieder nicht geklappt hat…
Nun heißt es warten auf 2010...
Die Rendeler Störche sind unzertrennlich
Sie sind häufig in den Wiesen bei der Futtersuche zu sehen,
Der NABU hofft mit den Karbener Bürgern, dass das Storchenpaar in diesem Jahr erfolgreich brüten und die Jungen aufziehen wird. Deshalb auch der dringende Appell an alle Karbener, nicht die Wiesen zu betreten und die Hunde angeleint zu lassen. Dabei geht es nicht nur um die Störche sondern auch um die Bodenbrüter und Jungtiere von Hasen und Rehen.
==================================================================
Rendeler Störche im Jahr 2008
Die jungen Rendeler Störche sind gestorben


Da die Tiere vor etwa eineinhalb Wochen verendet waren, war es nicht mehr möglich, die Todesursache zum Beispiel an den inneren Organen festzustellen.

zurück nach oben: > hier
