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Störche in Rendel 2010

Nachdem es in den letzten Jahren mit dem Storchennachwuchs in Rendel nicht so richtig geklappt hat, haben die Storcheneltern die Jungen in diesem Jahr groß bekommen...

Anfang Mai stellte sich der Storchennachwuchs ein. Die Frankfurter Neue Presse berichtete am 15. Mai 2010:

Bericht der Karbener Zeitung >hier

Auf den Fotos vom 26.5.2010 kann man gut sehen,
dass es insgesamt 3 Jungstörche sind, ...

... wie groß sie bereits geworden sind ...


... und wie ein Altvogel das Nest ausbessert.




Inzwischen sind die Rendeler Jungstörche etwa acht Wochen alt und sie werden bald ihr Nest zu den ersten Flügen verlassen. Im Nest sind nur noch zwei Junge Störche, der dritte war verstorben und von den Eltern aus dem Nest geworfen worden.

  Udo Seum, der die Beringung bei fast allen Storchenstandorten in der Wetterau vonimmt, vergibt an die Rendeler Jungstörche die Nummern 7X560 und 7X561.

  Die OVAG stellte auch in Rendel wieder ihre Hebebühne zur Verfügung, mit der das Nest in etwa 13 Meter Höhe erreicht werden kann. Man muss schon schwindelfrei sein, um sich mit der Hebebühne in diese Höhe tragen zu lassen und dort oben zu arbeiten bzw. zu fotografieren.

  Seum kann die Tiere ohne Probleme ergreifen, weil sich beide „tot“ stellen. Dieses Verhalten ist typisch für kleine Störche, solange sie noch nicht fliegen können.


Zum Schluss wird auch noch die  Schnabellänge dokumentiert.

Das Beringen ist schnell geschehen, so dass die Störung am Nest nur wenige Minuten gedauert hat. Die Jungen lösen sich aus ihrer Starre und schütteln sich. Kurz darauf sind wieder die Eltern da, um nach dem Rechten zu sehen.

Für ein langes Storchenleben, das über 20 Jahre dauern kann, sind nun die beiden Jungstörche für den Beobachter unterscheidbar. Vielleicht kommen sie eines Tages wieder zurück in die Wetterau.

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Störche am Ludwigsbrunnen 2010 :

Erst im April vorigen Jahres wurde der Mast mit dem Storchennest im Naturschutzgebiet am Ludwigsbrunnen aufgestellt.
Schon im nächsten Jahr wurde der Horst von
einem Pärchen "erobert"!



Mitte Mai wurde gebrütet...


Mitte Juni sind (die Fotos enstanden am 1. Juli 2010)
zwei Junge geschlüpft.



Sie warten geduldig auf Futter...

und endlich ...
 


Gut drei Wochen später (die Fotos enstanden am 21. Juli 2010)
sind aus den "Kleinen" schon kräftige Jungstörche geworden.


Hier zeigt sich einer in seiner ganzen Größe...



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                             Rendeler Störche im Jahr 2009                   
                                                                                         


 Dia-Show von den Rendeler Störchen aus dem Jahr 2009:
Bild anklicken

Im Frühjahr 2009 wurde der Storchenhorst in den Rendeler Wiesen zur Freude vieler Karbener zum zweiten Mal besetzt.



Das Storchenpaar war viel gemeinsam in den Wiesen unterwegs und baute das Storchennest weiter aus. Seit Ostern saßen die Altvögel fest auf dem Gelege. Die Brutdauer beträgt etwa vier Wochen.  Mitte Mai  waren insgesamt drei Junge geschlüpft.

Anfang Juni war jedoch nur noch ein Jungvogel zu beobachten, wie hier zu sehen ist.



Im Laufe der Woche nach Pfingsten ist dann dieser Jungvogel auch gestorben.
Um den Ursachen nachzugehen, wurde der tote junge Storch am 13 Juni 2009 aus dem 14 Meter hohen Storchennest geborgen. Dieses gelang dank Helmut Mertins aus Rendel, der mit einer seiner Hebebühnen in die Rendeler Wiesen kam. Im Nest befand sich auch noch ein angebrütetes Ei.

Prof. Dr. Roland Prinzinger und seine Tochter Clarissa, die den toten Storch untersuchten, fanden im Magen viele kurze dünne Grashalme und wenige Deckflügel von kleinen bis mittelgroßen Käferarten:

  
  Storch-Sektion


Sektion eines Jung-Storches (Ciconia ciconia) aus Karben-Rendel durch Prof. Dr. R. Prinzinger (Tannenweg 2, 61184 Karben; Tel. 06039-41572) zusammen mit cand. med. vet. Clarissa Prinzinger


Allgemeines:
Jungvogel erhalten am Samstag, den 14.06.2009
Im Nest ursprünglich 2 weitere Jungvögel (ebenfalls tot) und 1 Ei.

Im Ei ein normal entwickelter Jungvogel ca. 1 Woche vor dem Schlüpfen.

Bebrütung wahrscheinlich beim Schlupf der ersten Jungvögel eingestellt

Jung-Vogel tot seit wahrscheinlich ca. 1 Woche (nach einer Trocken- und dann Kälteperiode), schon starke Verwesungsvorgänge


Äußere Beschreibung:

Körpermasse: 805 g

deutliche Zeichen von Mangelernährung (mager)

keine äußeren Verletzungen erkennbar


Sektions-Befund:

keine inneren Verletzungen/Blutungen erkennbar

 Magen straff gefüllt mit 0.5 bis 1,2 cm langen dünnen Grashalmen und wenigen Elytren (Deckflügel) von kleinen bis mittelgroßen Käferarten (nicht näher bestimmt; Alkohol-Präparat vorhanden) siehe Foto;

Darm ± leer


Folgerungen:

Der Jungvogel hat sicher lange vor seinem Tod nur eine "Mangelernährung" erhalten. Die wenigen Insektenreste und die Grasbestandteile deuten darauf hin:
Vermutlich haben die Altvögel in der Trockenheit vor der Schafskälte nur kleine Insekten in Wiesengelände gefunden. Bei der Aufnahme dieser Kleintiere gelangten mit den großen Schnäbeln passiv auch immer abgerissene kurze Grasteile in den Kehlsack und wurde mit verfüttert.

Ich vermute als primäre Todesursache Unterernährung und als unmittelbare (sekundäre) Todesursache die Schafskälte, die normal ernährte Jungvögel wahrscheinlich leichter überlebt hätten.

gez. Roland Prinzinger




Auch an anderen Standorten im Mainz-Kinzig- und Wetteraukreis sind Jungstörche gestorben, im Wetteraukreis allein etwa 34.

Es ist sehr schade, dass es wieder nicht geklappt hat…

Nun  heißt es warten auf 2010...

 
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Die Rendeler Störche sind unzertrennlich

 Seit Wochen haben wieder zwei Störche den Horst in den Rendeler Wiesen besetzt.
Sie sind häufig  in den Wiesen bei der Futtersuche zu sehen,
wenn sie nebeneinander einherschreiten
und dabei Regenwürmer, Insekten und wohl auch mal einen Frosch oder eine Maus erwischen und in den Schlund werfen. 

Die Störche wurden jetzt bei der Paarung beobachtet, so dass bald mit der Eiablage zu rechnen ist. Im letzten Jahr war der Horst zum ersten Mal besetzt. Leider starben die zwei Jungstörche.

Der NABU hofft mit den Karbener Bürgern, dass das Storchenpaar in diesem Jahr erfolgreich brüten und die Jungen aufziehen wird. Deshalb auch der dringende Appell an alle Karbener, nicht die Wiesen zu betreten und die Hunde angeleint zu lassen. Dabei geht es nicht nur um die Störche sondern auch um die Bodenbrüter und Jungtiere von Hasen und Rehen.


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                             Rendeler Störche im Jahr 2008                   
                                                                                         


Pressenotiz 21.6.2008

Die jungen Rendeler Störche sind gestorben

Vor etwa 10 Tagen haben NABU-Mitglieder festgestellt, dass man die beiden Jungstörche, die bis dahin häufiger vom Verbindungsweg zwischen Klein Karben und Rendel zu beobachten waren, nicht mehr sehen konnte.

Da aber zunächst wenigstens ein Altstorch ständig im Nest stand, war die Besorgnis nicht sonderlich groß. Das änderte sich aber dann, als plötzlich die Altstörche das Nest für mehrere Stunden ganz verließen, was bei etwa zwei Wochen alten Jungen sehr ungewöhnlich ist.

Die Altstörche
kehrten zwar zum Nest wieder zurück – aber die Jungen zeigten sich nicht mehr. Es musste also etwas passiert sein. Das wurde noch dadurch unterstrichen, dass die Altstörche immer länger vom Nest fort blieben.

Am letzten Freitag 
hat dann Udo Seum mit Unterstützung der OVAG, die ein Fahrzeug mit einem Hubkorb zur Verfügung gestellt hat, das Nest inspiziert.

Seum konnte 
die beiden Jungvögel nur noch tot bergen.

Da die Tiere vor etwa eineinhalb Wochen verendet waren, war es nicht mehr möglich, die Todesursache zum Beispiel an den inneren Organen festzustellen.

Die Organe waren 
schon verwest – bis auf den Magen. Im Magen konnten noch Mäusehaare festgestellt werden, was immerhin zeigt, dass die Elterntiere die Jungen mit kräftiger Nahrung versorgt haben. Die Todesursache ist deshalb nicht mehr zu klären.

Nun hoffen alle, 
dass es im nächsten Jahr besser klappt. . .

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